Die Auflesemaschinen ähneln in ihren Ausmaßen sehr stark kleinen Straßenkehrmaschinen. Sie sind kinderleicht zu bedienen und mit ihnen macht die Obsternte richtig Spaß. Sie eignen sich für den Einsatz sowohl im Streuobstbau als auch auf Plantagen. Das Auflesen von Äpfeln, Birnen, Pflaumen oder Walnüssen ist mit den Auflesemaschinen auch unter extremsten Bedingungen, zum Beispiel bei Nässe, Mulchgras, hohem Gras und bei Laub möglich. Die Maschinen haben Praxistests im kniehohen, laubdurchsetzten und herbstfeuchten Gras glänzend bestanden. Dank ihrer ausgereiften Antriebstechnik sind Hanglagen mit bis zu 35 Grad Steigung kein unüberwindliches Hindernis mehr. (Bis 45 Grad mit Differentialsperre) Je nach Einsatzbedingungen und Fruchtdichte befördern die selbstfahrenden Obsterntegeräte zwischen 1- 8 Tonnen Obst pro Stunde in die Auffangbehälter. Die Auffangbehälter haben ein Fassungsvermögen zwischen 35 und 700 Liter.

Mit diesen Erntegeräten kann eine deutliche Produktivitätssteigerung in der kurzen Mostobsterntesaison, bei gleichzeitiger Rentabilitätserhöhung erreicht werden. Die Antriebssysteme erfolgen mechanisch über Getriebe und automatisch gespannte Keilriemen bzw. vollhydraulisch und werden von Industriemotoren mit Leistungen von 5,5 PS bis 18 PS angetrieben.Die rund 180 kg bis 1500 kg schweren Maschinen werden stufenlos vorwärts und rückwärts, optional mit Differentialsperre, angetrieben und erreichen Fahrgeschwindigkeiten zwischen 0,5 und 16 km/h.

Reinigungs- und Aufnahmetechnik des Obstes Das Arbeitsprinzip der automatischen Obstaufleser ist denkbar einfach: Eine Walze, mit Gummilamellen versehen, nimmt die Früchte vom Boden auf und fördert sie entlang einer geführten Wurfbahn in die Auffangbehälter. Auf dem Weg dorthin passiert das Obst ein ausgeklügeltes Reinigungssystem. Das Obst wird ohne Verunreinigungen aufgenommen.

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Arbeiten mit der Maschine:

Beim Aufsammeln wird immer von außen nach innen zum Baumstamm hin gearbeitet. Bei Einzelbäumen im Uhrzeigersinn, damit das Stützrad und das linke Antriebsrad immer außen laufen. Auf diese Art werden keine Früchte von den Rädern zerquetscht. Bei dem Anbau von Plantagenrotoren kann in jede Richtung aufgesammelt werden. Bei großem Laubanteil oder viel gemulchtem Gras beträgt die Arbeitsgeschwindigkeit 0,5-3 km/h, da hierbei die beste Reinigungsqualität erreicht wird.

Optimale Bedingungen hat man, wenn der Grasteppich zwischen 15 und 25 cm hoch ist. Der Bediener erreicht damit:

* Optimale Reinigung des Obstes (so sauber wie von Hand)

* Lange Lagerfähigkeit des Obstes

* Höchster Auflesegrad, hier überbrückt die Grasdecke Bodenunebenheiten

* An Hanglagen bleibt das Obst in der Grasdecke fest liegen und kann nicht vor der Maschine herrollen.

* Selbst bei Nässe kann hier sehr gut Obst aufgelesen werden

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